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DIAMANT SCHLIFF RATGEBER

Der Diamant Schliff beschreibt seine Proportionen, die Polierund und die Symmetrie des Steins. Eine gute Lichbrechung ist dabei von essenzieller Bedeutung um eine gute Brillanz zu erhalten.

Ein exzellent geschliffener Diamant ergibt einen Stein der ein hohes Maß an Licht bricht und somit eine schöne Brillanz, ein starkes Funkeln und ein aufregendes Feuer erzeugt. Bei einem eher schlecht geschliffenen Diamanten, entkommt das Licht an den Seiten, wird also nicht reflektiert. Somit erscheint der Stein dunkel, matt und leblos und das unabhängig von der tatsächlichen Farbe und des Reinheitsgrades. Deshalb ist der Diamant Schliff einer der wichtigsten Faktoren für das Aussehen des Steins. Aus diesem Grund empfiehlt Ihnen Zoara in eine höchstmögliche Schliffqualität zu investieren die Ihr Geldbeutel hergibt.

Der Schliff des Diamanten beeinflusst drei Haupteigenschaften:

  • Brillanz
    Als Brillanz wird die Summe des vom Diamanten reflektierten Lichtes bezeichnet. Je mehr Licht vom Stein in Richtung des Betrachters gebrochen und reflektiert wird, desto höher ist die Brillanz.

  • Funkeln
    Das Funkeln beschreibt die scharf gebündelten Strahlen die bei der Bewegung des Diamanten entstehen. Das Licht welches nicht sofort zurückgeworfen wird, wird in das Innere weitergeleitet und spiegelt sich in Richtung des Zentrums des Diamanten. Dieses Licht welches von den internen Wänden des Diamanten zurückgeworfen wird, wird als Funkeln bezeichnet.

  • Feuer
    Als Feuer wird beim Diamanten das Farbspektrum des gebrochenen Lichtes bezeichnet. Durch das Schleifen der einzelnen Facetten kommt es zu einer Vielzahl von Lichtreflexionen im inneren des Steins. Bei einem Schliff von hoher Qualität, ergibt sich auf der Tafel ein schönes Lichtspektrum

Die Anatomie des Diamanten verstehen

Um den Vorgang des Schleifens wirklich zu verstehen, muss man sich zunächst mit gewissen Grundbegriffen vertraut machen. Hierbei ist die Terminologie der verschiedenen Teile eines Diamanten unverzichtbar, die mit den Begriffen Proportion, Symmetrie und Polierung untrennbar verbunden sind.

  • Durchmesser: Der Durchmesser ergibt sich bei einem polierten Diamanten aus der Breite der Rondiste von einer zur anderen Seite.

  • Tafel: Die Tafel ist fie größte polierte Facette das Diamanten, und befindet sich am Oberteil des Steines.

  • Krone: Als Krone wird der gesammte obere Teil des Diamanten bezeichnet. Sie erstreckt sich von der Tafel bis zur Rondiste.

  • Rondiste: Die Rondiste ist die breiteste Kante eines Diamanten an der die Krone endet und der Pavillon beginnt.

  • Pavilion: Als Pavillon wird der untere Teil des Diamanten bezeichnet,der an der Rondiste beginnt und bis zur Spitze der Kalette reicht.

  • Kalette: Die Kalette ist die zu einer kleinen Fläche abgeschliffene Spitze im Unterteil des Diamanten.

  • Tiefe: Die Tiefe des Diamanten berechnet sich aus der kompletten Länge, von Kalette bis zur Tafel.

Proportion, Symmetrie and Polierung
 
Diamant Proportion

Um einen optimalen Lichteinfall und eine gute Reflexion zu erhalten, muss der Pavillion einen bestimmten Winkel haben und eine bestimmte Tiefe aufweisen. Wenn der Winkel zu flach oder zu steil sind, kann das Licht nicht optimal reflektiert werden und geht verloren. Dies führt zu einer vermindeten Brillanz. Der Winkel der Krone ist ebenfalls entscheident für das Strahlen des Diamanten.

Neben den Winkeln sind auch die Prozentwerte der einzelnen Facetten ausschlaggebend für die Qualität des Schliffs. Anhand des Prozentwerts der Gesamthöhe lässt sich erkennen wie gut die Brillanz des Steines sein wird. Diesen Wert erhält man indem man die Gesamthöhe durch den Durchmesser dividiert. Zu flache Schliffe ergeben einen zu niedrigen Prozentwert, zu hohe Schliffe ergeben einen zu hohen Prozentwert. Der ideale Prozentwert für rund geschliffene Diamanten liegt zwischen 59% und 62%. Der Tafel Prozentwert ergibt sich aus der Breite der Tafel geteilt durch den Durchmesser. Diamanten mit einem zu hohen Prozentwert verfügen über eine zu große Tafel wohingegen Diamanten mit einer zu kleinen Tafel einen niedrigen Tafelwert aufweisen. Das ideale verhältnis liegt hier zwischen 53% und 59%.

Diamant Symmetrie

Die Facetten des Diamanten müssen symmetrisch sein um ein Maximum an Lichtreflexion zu erhalten. Diamanten mit einer schlechten Symmetrie erscheinen häufig verzogen und asymmetrisch. Außerdem wird die Brillanz, das Funkeln und das Feuer vermindert. Viele asymmetrische runde Diamanten sind dementsprechend nicht wirklich rund. Zoara empfiehlt Ihnen ausschliesslich Brillanten mit einer Symmetrie von "Sehr Gut" oder besser und Diamanten in anderen Formen mit einer Symmetrie von "Gut" oder besser zu erwerben.

Diamant Polierung

Sobald ein Diamant geschliffen wurde, werden alle Facetten poliert. Wenn diese Polierung nicht ordnungsgemäß vollzogen wurde, kann dies Kratzer und andere Linien am Stein zurücklassen. Ein exzellent polierter Diamant ist ein Stein der sehr wenige bis gar keine Kratzer aufweist. Zoara empfiehlt Ihnen einen Polierungsgrad von mindestens "Gut" zu wählen./p>

Schliff Bewertung

Ideal/ Exzellent – Exzellente Lichtleistung. Sehr seltene und extrem schöne Schliffe.

Sehr Gut – Sehr gute Lichtleistung. Reflektiert fast das gesamte Licht welches auf den Stein trifft. Schliffe die mit Sehr Gut bewertet werden sind von ausserordentlichem Wert.

Gut – Gute Lichtleistung. Der größte Teil des Lichts wird reflektiert. Gute Schliffe sind deutlich günstiger als Sehr Gute.

Ziemlich Gut – Reklektieren weniger Licht aber werden noch als Diamanten von guter Schliffqualität bezeichnet.

Schlecht – Schlecht geschliffene Diamanten sind meist zu flach oder hoch geschliffen. Das führt dazu dass ein Großteil des Lichts aus dem Stein entweicht ohne refklektiert zu werden. Diese schliffqualität wird von vielen Juwelieren gar nicht geführt.

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